Über Mutti

Eine lange währende Liebesgeschichte

Unsere Mission ist es, das geschmackliche Potenzial der Tomate zur vollen Entfaltung zu bringen. Das treibt uns seit 120 Jahren an. Wir lernen bis heute immer wieder Neues über diese köstliche Frucht – und wir sind stetig dabei, die zahlreichen Aspekte rund um ihre Herstellung zu verbessern, um die besten Tomatenprodukte zu produzieren.

Wie alles begann …

1850

Ein echter Pionier

Giovanni Mutti (1805 – 1894) war seiner Zeit weit voraus, als er begann, das siderische System zu nutzen, das heute etwa auch im ökologischen Landbau verwendet wird. Es berücksichtigt den Einfluss von Sonne und Mond auf den Agraranbau. Es sollten einige Experimente folgen, bis es Giovanni gelang, mithilfe der Wechselwirtschaft den Anbau zu revolutionieren. Dadurch konnte der Boden seine Nährstoffe zurückgewinnen und gleichzeitig ließ sich der Bedarf an natürlichen und chemischen Düngemitteln verringern. Die Wechselwirtschaft ist bis heute eine bedeutende Praxis in der Landwirtschaft und zeigt, dass die bewährten ländlichen Traditionen immer noch hinter dem Geheimnis der besten Tomaten stecken.

1899

Das Abenteuer beginnt

Giovannis Neffen, die Brüder Marcellino (1862–1941) und Callisto Mutti (1870–1936), gründeten das Unternehmen Fratelli Mutti. Damit verlagerte sich die landwirtschaftliche Tradition der Familie hin zur Produktion. Zu diesem Zeitpunkt wurden die Tomaten noch nach traditionellen manuellen Methoden verarbeitet.

1907

Unser Land

Ob Kleinbauer oder landwirtschaftlicher Großbetrieb: aller Anfang liegt beim Land.

Nachdem die Brüder Marcellino und Callisto Mutti das Anwesen „Corte“ in Piazza di Basilicanova erworben hatten, wandelten sie das Gebiet in eine landwirtschaftlich nutzbare Fläche um und konnten unter Anwendung moderner und effizienter Anbaumethoden die Ernteerträge deutlich erhöhen. Neben dem Anbau von Tomaten nahmen sie Tierzucht und Käseerzeugung (Parmigiano) auf und setzten auch dort auf Methoden, die ihrer Zeit weit voraus waren. Dies war die Geburtsstunde der Bindung zwischen Land und Industrie – eine Bindung, die bald Früchte tragen würde.

1909

Eine Branche entsteht

Es war Marcellinos Sohn Ugo Mutti (1893–1980), der einen bahnbrechenden Prozess in Gang brachte. Dieser sollte den landwirtschaftlichen Betrieb der Familie völlig verändern. Ugo schlug seinem Vater vor, eine kleine Fabrik zur Produktion von Tomatenextrakt zu errichten, die sich das neu entwickelte Sous-Vide-Verfahren zunutze machte: Lebensmittel wurden vakuumversiegelt und in einem optimal temperierten Wasserbad gegart. Das Ergebnis war ein Tomatenextrakt aus der Dose, der unter dem Markennamen Mutti als „conserva nera“ verkauft wurde – ein Vorläufer des modernen Tomatenmarks.

1911

Die zwei Löwen

Im Jahr der bedeutenden internationalen Ausstellung zum 50-jährigen Bestehen der italienischen Einheit ließ Marcellino Mutti die Marke des jungen Unternehmens eintragen, auf der bis heute zwei Löwen das unverwechselbare Markenlogo bilden. Zu dieser Zeit war Analphabetismus in Italien noch weit verbreitet und so war es für das Lebensmittelunternehmen unerlässlich, seine Produkte mit starken und einfachen Bildern aus der breiten Masse herauszuheben. Die Familie Mutti wusste, dass sie ein Ass im Ärmel hatten, als immer mehr Hausfrauen nach „dem Tomatenmark mit den beiden Löwen“ fragten.

1914

Die Gran Croce Auszeichnung

Der Ruf von Mutti als Hersteller hochwertiger Produkte wuchs und Mutti gewann verschiedene renommierte Auszeichnungen. 1914 erhielt das Unternehmen den Verdienstorden der Italienischen Republik, der mit einem Eintrag in das goldene Buch der Arbeits-Verdienste verbunden war. Das Mutti-Tomatenmark wurde zum Symbol der exzellenten italienischen Küche. Seitdem hat Mutti unzählige Auszeichnungen für die Qualität seiner Produkte erhalten.

1922

Das Doppelkonzentrat

Das Tomatenmark hat eine lange Geschichte: Ursprünglich wurde es stundenlang in großen Töpfen gekocht und anschließend in der Sonne getrocknet. Nach der Erfindung des Sous-Vide-Garens folgte dem einfachen schon bald ein Doppelkonzentrat und ab 1938 ein Dreifachkonzentrat. Auch die Verpackung veränderte sich deutlich: Die ehemals großen Boxen wurden durch kleinere ersetzt, die praktischer für den Endverbraucher waren. Die neuen Produkte feierten schnelle Erfolge, da die Menschen nun das ganze Jahr über ihre Lieblings-Tomatengerichte genießen konnten. Und es war eben dieses Produkt, mit dem Mutti in die italienische Küche einzog – und blieb.

1927

Expansion zwischen den Weltkriegen

Italien erlitt in der Zwischenkriegszeit einen schweren wirtschaftlichen Abschwung, von dem auch viele Konservenhersteller in der Provinz Parma betroffen waren. Mutti gelang es jedoch, das Geschäft aufrechtzuerhalten – und mehr noch: Das Unternehmen übernahm verschiedene lokale Betriebe, die am stärksten mit der Wirtschaftskrise zu kämpfen hatten. Durch ihre Rettung sorgte Mutti nicht zuletzt dafür, dass zahlreiche Mitarbeiter ihre Arbeitsplätze behielten und half der mit dem Abschwung kämpfenden Region nachhaltig. Mit dem Beginn des Zweiten Weltkrieges kam die Expansion jedoch zum Stillstand.

1951

Das Wunder aus der Tube

Heute sind Lebensmittel in Aluminiumtuben nichts Neues. Doch kaum jemand weiß, dass die Idee tatsächlich von Mutti stammt. Es war Ugo Mutti, der sie anlässlich eines Familientreffens vorstellte. Nachdem die Menschen ihre anfängliche Skepsis erst einmal überwunden hatten, ließen sie sich schnell von den praktischen Vorzügen der Tube überzeugen. Besonders wichtig war, dass das Konzentrat nur minimal mit Luft in Kontakt kommt und sich so wesentlich länger hält. Darüber hinaus diente die Verschlusskappe den Frauen als nützlicher Fingerhut. Die legendäre Fingerhuttube war geboren.

1961

Essen für eine neue Gesellschaft

Die sozialen Veränderungen und der wirtschaftliche Aufschwung im Italien der 1960er Jahre führten zu neuen Anforderungen an die Verpackung von Lebensmitteln. Seitdem Frauen vermehrt in die Arbeitswelt einzogen, mussten die Produkte praktischer werden. Gutes Essen und gesunde Ernährung sollten auch mit geringerem Zeitaufwand in der Küche möglich sein. Mutti war in dieser Hinsicht ein Pionier seiner Zeit. Neue Produkte wie die Verdurine Condidoro Sauce zeigten, dass die innovativen Verpackungen – und Geschmacksrichtungen – katapultierten die Marke mit den zwei Löwen an die Spitze der modernen Lebensmittelwelt.

1971

Polpa

Mit Beginn der 1970er Jahre setzte sich Ugo Mutti ein ehrgeiziges Ziel: Er nahm sich vor, ein frisches Produkt mit einem geringeren Flüssigkeitsgehalt als in den typischen geschälten Tomaten zu kreieren. Mit dem seinerzeit noch jungen Verfahren der Kaltpressung entstanden nach zahllosen Versuchen Muttis legendäre fein gehackte Tomaten. Polpa ist bis heute Muttis wichtigstes Einzelprodukt und wird von Millionen von Menschen auf der ganzen Welt aufgrund seines frischen Geschmacks und seiner Qualität geschätzt.

1986

Tomaten aus der Flasche

Sobald es technisch machbar war, verwendete Mutti Glas, um die Farbe und Konsistenz seiner Produkte zu zeigen und seinen Kunden die hohe Qualität des Inhalts vor Augen zu führen. Damit erblickte die Produktreihe der konservierten Polpa das Licht der Welt. Nicht zuletzt war dies eine Folge des bedeutenden Einflusses, den Marcello Mutti seit 1965 auf das Unternehmen hatte. Er war federführend bei Muttis Expansion auf dem italienischen Markt.

1994

Die neue Generation

Francesco Mutti wurde zum CEO des Unternehmens ernannt und setzte die innovative Familientradition fort, Ideen zu entwickeln, durch die sich der Geschmack der Tomate voll entfalten kann. Unter Francesco erlebte das Unternehmen einen beispiellosen Wandel und gründete unter anderem eine neue Forschungs- und Entwicklungsabteilung. Während andere Tomatenmarken den Fokus in ihrer Werbung vor allem auf den Preis legten, investierte Mutti in Qualität und baute eine Marke auf, die vor allem aufgrund ihrer hohen Qualität das Vertrauen der Verbraucher gewann. Auch weil sie ihren Bauern mehr zahlte als die Konkurrenz und ein Programm zur stetigen Verbesserung der Produktionsbedingungen startete, wurde die Marke Mutti als Anbieter der besten echt italienischen Tomaten weltweit bekannt.

1999

Zertifizierungen

Dank der Mutti-Philosophie, für seine Produkte nur Tomaten und keine weiteren Zutaten zu verwenden, erhielt das Unternehmen von der Prüfstelle Check Fruit die angesehene Zertifizierung für integrierte Produktion – innerhalb der Produktkategorie war das ein Novum. Die Auszeichnung wurde für den unvergleichlichen Geschmack der Mutti-Tomaten verliehen sowie für die hochwertigen Produktionsprozesse und das ökologische Engagement. Zwei Jahre später, im Jahr 2001, wurde die Mutti-Produktion als gentechnikfrei zertifiziert.

2000

Der Pomodorino D´Oro Award

Mutti weiß, dass hinter einem guten Produkt ein bestimmter Preis steckt. Um seine Bauern zu ermutigen, jeden einzelner ihrer Produktionsabläufe weiter zu verbessern, traf Francesco Mutti eine Entscheidung: Es sollte eine Auszeichnung für die Bauern geben, die auf ihren Tomatenfeldern die besten Ergebnisse erzielten und Früchte mit den besten sensorischen und ernährungsphysiologischen Eigenschaften produzierten. Der Pomodorino d’Oro-Qualitätspreis wurde als Zeichen der Verbundenheit zwischen Mensch und Natur und als Beweis für unser ständiges Streben nach Verbesserung verliehen. Immer besser zu werden in dem, was wir tun, kommt allen zugute: uns, den Bauern, unserer Gemeinschaft und unseren Verbrauchern.

2004

Mutti-Essig

Der Tomatenessig wurde aus Muttis jahrhundertelanger Erfahrung , nach einem exklusiven und einzigartigen Rezept entwickelt. Sein herzhafter, intensiver Geschmack nach Tomaten, der frei von der für Weinessig typischen herben Nuance ist, macht ihn zum Garanten für feine Gerichte.

2007

Die ersten servierfertigen Saucen von Mutti

Innovation rund um die Tomate. Saucen mit zahlreichen Variationsmöglichkeiten für alle Ihre Rezepte.

Unsere servierfertigen Saucen sind eine raffinierte Mischung aus unverkennbarer Leidenschaft und Bereitschaft zu Forschung und Innovation. In den Rezepten verwenden wir bei Mutti frisch geschälte und verarbeitete Tomaten und geben zur Verbesserung des Geschmacks einen Tropfen konzentriertes Tomatenmark hinzu. Diesem Grundrezept werden anschließend die besten Zutaten beigemischt. So entstehen vier leckere Kreationen, die Sie sich nicht entgehen lassen sollten!

2010

Zusammenarbeit mit dem WWF Italien zur Messung unseres ökologischen Fußabdrucks

Ein großer Erzeuger von Qualitätsprodukten wie Mutti strebt nach Harmonie mit der Umwelt bzw. Nachhaltigkeit.

In Zusammenarbeit mit dem WWF Italien führt Mutti Forschungs- und Analysetätigkeiten zu den Auswirkungen des Tomatenverarbeitungszyklus auf Energie- und Wasserverbrauch durch. Der World Wildlife Fund ist heute ein wichtiger Partner bei der detaillierten Untersuchung aller Produktionsphasen und hat maßgeblich zu der Erkenntnis beigetragen, welche betriebsinternen Maßnahmen getroffen werden können, um den Verbrauch von Energie und unserem höchsten Gut, nämlich Wasser, zu reduzieren. Wir haben sofort erkannt, dass die Auswirkungen auf die Wasserressourcen durch eine Verbesserung der Verfahren in unserer Produktionsanlage und insbesondere dort gemindert werden können, wo am meisten Wasser verwendet wird: auf den Feldern. Daraufhin haben wir einen Dialog mit den Tomatenbauern in Gang gesetzt, um herauszufinden, mit welchen Maßnahmen der Zyklus im Hinblick auf Qualität und Umweltschutz verbessert werden kann. Heute können wir stolz berichten, dass die Mutti-Gemeinschaft aus Bauern und WWF-Experten in Sachen Abfallbekämpfung und Qualitätsstreben so solide ist wie nie zuvor.

2012

Datterini-Sauce bringt neue Ideen in die Küche

Die Verbraucher suchen ständig nach neuen und weiteren Möglichkeiten, wie sich Tomaten in ihrer Küche verwenden lassen – und Mutti bietet ihnen Lösungen in Form von immer wieder neuen Produkten aus verschiedenen Tomatensorten.

2013

Die Fiordagosto-Fabrik wird eröffnet.

Das Alta Valle del Sele ist ein wunderschönes Tal in Süditalien, in dem Tomaten zu praktisch jeder Mahlzeit gehören. In seiner neuen hochmodernen Fabrik in Fiordagosto bringt Mutti sein gesamtes Know-how und seine Erfahrung in die Tomatenproduktion ein. Im selben Jahr eröffnet Mutti seine erste Niederlassung in Frankreich – und damit die erste außerhalb Italiens.

2016

Das Bio-Sortiment wird eingeführt

Unsere Bio-Produkte erfüllen dieselben hohen Qualitätsanforderungen wie alle anderen Mutti-Produkte. Es gibt jedoch einen Unterschied: Sie werden vollständig nachhaltig angebaut, ganz ohne Pestizide oder chemische Düngemittel. Unsere Bio-Tomaten sind damit so natürlich wie frisch vom Feld.

2020

Das Mutti-Pesto

Unsere neuesten Produkte sind Tomatenpestos. Sie weisen einen intensiven, absolut köstlichen Geschmack auf, werden aber mit 45 Prozent weniger Fett als gewöhnliche Pestos hergestellt.

Unser Unternehmen heute

So leidenschaftlich wie eh und je

Unser Ziel ist es, für unsere Kunden die bestmöglichen Tomatenprodukte zu produzieren. Unser Hauptsitz befindet sich bis heute in Parma, Italien, wo unser Unternehmen vor 120 Jahren gegründet wurde. Wir werden auch in Zukunft unsere Liebe zu Tomatenaromen, Innovation und Nachhaltigkeit mit Millionen neuer Fans teilen.

Für Menschen, die die beste, ursprüngliche italienische Tomate suche.

DAS ZEICHNET UNS AUS

Muttis Leidenschaft für Tomaten basiert auf drei Schlagworten: Qualität, Transparenz und Zuverlässigkeit.


 „Gute Arbeit bedeutet Engagement, Konsequenz und Intelligenz – und sie mit Leidenschaft und Ehrlichkeit auszuüben.“

Francesco Mutti

CEO von Mutti

Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit bedeutet für uns Respekt vor dem Land

Kooperation mit dem WWF Italien

Mutti arbeitet eng mit dem WWF in Italien zusammen, um die Landwirte dabei zu unterstützen, ihren Wasserverbrauch und ihre CO2-Emissionen nachhaltig zu senken. Der italienische WWF setzt nicht nur Ziele, sondern ermöglicht den Bauern auch die Analyse und Validierung von verschiedenen Anbau- und Produktionsdaten, um diese zu optimieren. Beispielsweise empfahl die Organisation die Verwendung spezieller Sensoren, die den Feuchtigkeitsgehalt des Bodens erkennen und wertvolle Informationen für die effiziente Wassernutzung liefern. Mutti investierte in die dafür notwendige Technologie sowie in die Ausbildung und technische Unterstützung der Landwirte und anderer landwirtschaftlicher Organisationen. Auch nach Ablauf dieses fünfjährigen Projekts setzen wir uns dafür ein, die Umweltbelastung so gering wie möglich zu halten und jeden einzelnen Produktionsschritt kontinuierlich zu verbessern.

ERGEBNISSE:

mehr als 1.000 Millionen Liter Wasser wurden eingespart *

*zwischen 2012 und 2014 (Quelle: Datenerhebung durch CMCC, WWF und Mediterranean Climate Change Center in Italien)

mehr als 31.530 Tonnen CO2 (Kohlendioxid) wurden nicht ausgestoßen.

* zwischen 2010 und 2015 im Vergleich zu 2009 (Quelle: Daten des italienischen WWF und der Energieeffizienzgruppe Officinae Verdi)

Pomodorino d’Oro

Bei Mutti wird Qualität belohnt

Im Jahr 2000 haben wir die Auszeichnung Pomodorino d‘Oro (Goldene Tomate) ins Leben gerufen: ein jährlich vergebener Geldpreis, mit dem die besten Tomatenbauern für die Qualität ihrer Produkte geehrt werden. 

Ein Ansporn, dank dessen sich Jahr für Jahr Anbau, Qualität und Geschmack verbessern.

Woher kommen die besten Tomaten?

Die Geschichte unserer Tomaten beginnt auf unseren Feldern in Italien. Jeder Bodentyp und jede Tomatensorte haben ihre ganz eigenen Eigenschaften. Jeder Schritt des Produktionsprozesses – vom Feld bis auf den Tisch – beeinflusst den Geschmack.

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